So lautet der leicht verständliche Kernsatz des neuen Verbundtarifs. Dazu wurde das Verbundgebiet räumlich in 70 Tarifzonen eingeteilt, die Tarifzone 101 (Stadt Graz) reicht etwas über die Stadtgrenzen hinaus, die übrigen Tarifzonen weisen einen Durchmesser von rund zehn Kilometern auf.
So wie dem Autofahrer das gesamte Straßennetz zur Verfügung steht, so soll auch der Fahrgast des öffentlichen Verkehrs das gesamte Angebot innerhalb der gewählten Zonen und während der Geltungsdauer uneingeschränkt benützen dürfen. Herausragendes Merkmal des Verbundtarifes: Alle Fahrkarten sind nicht mehr nur für bestimmte Strecken, sondern für eine oder mehrere Zonen gültig, d. h., es gibt nur noch Zeitkarten, der Einzelfahrschein wurde dabei durch die Stundenkarte (für eine frei wählbare Anzahl von Tarifzonen) ersetzt, die während der Gültigkeitsdauer maximale Bewegungsfreiheit ermöglicht.
Damit gibt es keine unterschiedlichen Tarife zwischen der Tarifzone Graz und den Zonen in der Region, keine unterschiedlichen Tarife zwischen Bahn und Bus. Neu ist auch eine übersichtliche Fahrkartenpalette, die möglichst alle Benutzerkreise abdecken kann.
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