Auf Grund der unterschiedlichen Ausgabesysteme der Verkehrsunternehmen haben nicht alle Verbundfahrkarten das gleiche Aussehen. Zudem gibt es Fahrkarten mit einem leeren Entwerterfeld (sie gelten erst nach der Stempelung) und solche mit Gültigkeitsdatum (sie gelten ab dem Kauf).
Fahrkarten ohne Stempel
Alle Fahrkarten mit leerem Entwerterfeld müssen
unmittelbar nach Fahrtantritt selbst gestempelt werden (beim Entwerter im Fahrzeug/am Bahnhof bzw. beim Fahrpersonal). Der Stempelaufdruck beschreibt den
Gültigkeitsbeginn, die
Gültigkeitsdauer lässt sich dann auf Grund der Anzahl der gefahrenen Tarifzonen errechnen. Je nach Unternehmen gibt es aber verschiedene Entwerterstempel, die sich in der Darstellung von Datum, Uhrzeit und Tarifzonen unterscheiden:
Entwerterstempel in Fahrzeugen der Graz Linien
Entwerterstempel an ÖBB-Bahnhöfen
Entwerterstempel an ÖBB-Bahnhöfen (ältere Version)
Stempel in Regionalbussen
Selbsstempelung
Fahrkarten dürfen per Hand „gestempelt
” werden, wenn kein Entwerter verfügbar ist. In diesem Fall werden im Stempelfeld mit Kugelschreiber
Tarifzone, Datum und
Uhrzeit eintragen.
Beispiel für Selbststempelung
Fahrkarten mit Stempel
Im Regionalverkehr, bei den Graz Linien (Bus und Straßenbahn) kommen die Fahrkarten aus Druckern bzw. Automaten – deren Gültigkeit beginnt sofort. Hier ist das
Gültigkeitsende bereits aufgedruckt.
In einem Regionalbus gekaufte Fahrkarte
In einer Straßenbahn gekaufte Fahrkarte
An einem ÖBB-Automaten gekaufte Fahrkarte
An einem Bahnhofschalter gekaufte Fahrkarte
Blanko-Fahrkarten
Vor allem kleinere Busunternehmen, die in ihren Fahrzeugen keinen Drucker haben, geben Fahrkarten auf Blanko-Formularen aus. Dabei werden Gültigkeit, Kartentyp, Zonenweg, etc. mit der Hand ausgefüllt. Mit diesen Blanko-Fahrkarten können Stunden-, 24-Stunden-, Wochen- oder Monatskarten ausgegeben werden.
So schaut eine Blankofahrkarte aus
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